Donnerstag: 22:47 Uhr, Bruchstücke unserer Unterhaltung

Ich mache Dir ein Geschenk. Deine Reaktion ist wieder so typisch:
“Ein überbelichteter Monsterteddy?! Was soll ich damit? Warum schenkst Du mir eigentlich nie etwas Praktisches!? Du bist und bleibst eine Flederkatze.”

Ich darauf vorbereitet und bin dennoch enttäuscht. Es wird schwer. Mit dem Teddy unterm Arm. Dazu Dein Geschwafel.

Aber in den Pfützen spiegelt sich jetzt die sonne und am Wochenende spielen r.e.m. in Köln.
Es wird warm sein und ich werde Zeit damit zubringen, über das weite Feld zu hopsen. Ich muss hopsen, damit ich mir nicht Fußsohlen verbrenne.

“Ich lerne .. bereite mich vor .. übe mich.”

Singe im Freien. sehr laut und es ist mir ganz egal ob es jemand hört.

(“frühling ist schon albern.”)

Argh!

ich: “komm doch mit, wir müssen zur Stadt. raus aus dem Wald, diesem Orgelhaus.” –

du: “aber ich suche einen Menschen, der sich konzentrieren kann.”

ich: “höre mal, ich kann mich heut nicht konzentrieren. aber deshalb wirst Du doch jetzt nicht zur Verräterin?”

du: “nein.”

ich: “zum glück. wir fahren jetzt in die stadt. wir suchen uns ein paar Menschlein, die uns glücklich machen.”